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Netzwerktreffen vom 4. Dezember 2004

Ort: Sprengel Museum
Uhrzeit: ab 15.30 Uhr


Machines have less problems. I'd like to be a machine, wouldn't you.
Andy Warhol, 1963

 

In the future everybody will be world famous for 15 minutes.
Andy Warhol, 1975

 

Pop artists painted pictures of things that anyone walking along Broadway could recognize in a split second - comics, picnic tables, men's trousers, celebrities, shower curtains, refrigerators, Coke bottles - all great modern things that the Abstract Expressionists tried so hard not to notice at all.
Andy Warhol, 1980

In diesem Sinne stand das 9. Netzwerktreffen vom Samstag, 4. Dezember 2004 ganz im Zeichen der Kunst. Im Sprengel Museum Hannover haben wir u.a. die weltweit erstmalig präsentierte Retrospektive der Selbstportraits von Andy Warhol, Hauptvertreter der Pop Art, besichtigen können.

Das im Jahr 1979 eröffnete Sprengel Museum zählt mit seiner umfangreichen Sammlung und dem vielfältigen Wechselausstellungsprogramm zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Aufbauend auf der Sammlung Dr. Bernhard Sprengels, der Schwerpunkte im Bereich des deutschen Expressionismus und der französischen Moderne gelegt hat, ist der Bestand in den vergangenen 20 Jahren um die wesentlichen Epochen zeitgenössischer Kunst erweitert worden.

Für die vom Sprengel Museum Hannover organisierte Sonderausstellung "Andy Warhol. Selbstportraits" haben internationale Leihgeber, darunter renommierte Museen wie die Tate, London, die National Gallery of Art, Washington, D.C., die Pinakothek der Moderne, München, das Museum of Fine Arts, Houston, private Sammler und Galerien sowie das Andy Warhol Museum in Pittsburgh und die Andy Warhol Foundation in New York zahlreiche Schlüsselwerke zur Verfügung gestellt.

Warhol (1928-1987), amerikanische Kultfigur und einer der meistausgestellten Künstler des 20. Jahrhunderts, setzte vor allem auch sich selbst in Szene. Nach Meinung von Kunstkennern wollte er sein eigenes Gesicht zu einem Markenzeichen machen. Wie nur ganz wenige Künstler des 20. Jahrhunderts war Warhol eine öffentliche Person, deren Image und Aura die Menschen ebenso sehr faszinierte wie sein Werk. 
Als Pop Artist hat Warhol den Wandel der zeitgenössischen Kunst in eine neue Epoche begleitet, er verfügte über einen hochentwickelten Sinn, registrierte früher als die meisten seiner Künstlerkollegen latente soziale Strömungen und gesellschaftliche Erwartungen. Er handhabte die Kunst als ein Instrument, das Dinge und Zusammenhänge, die so offen vor aller Augen lagen, daß sie niemand richtig wahrnahm, ins allgemeine Bewußtsein zu prägen vermochte. Die Selbstbildnisse des Pop Art-Künstlers markieren die Schnittmenge zwischen der Medienfigur Andy Warhol und seinem künstlerischen Werk.

Bei einer Führung durch die umfassende Warhol-Ausstellung, zu der von Oktober 2004 bis Januar 2005 etwa 70.000 Besucher erwartet werden, konnten wir im Rahmen des Netzwerktreffens mehr als 50 Gemälde und 45 Zeichnungen, Fotografien, Filme und Collagen aus vierzig Jahren Schaffenszeit besichtigen, die einen eindrucksvollen chronologischen Bogen um das Leben des Künstlers und Medienstars Andy Warhol spannen. Anschließend ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant "bell'ARTE" im Sprengel Museum ausklingen.

Wer war dabei? (Reihenfolge ist zufällig):

Prof. K.-P. Wiedmann
Christa Wiedmann
Alexander Klee
Dominik Halstrup
Dirk Ludewig
Jörg Hennigs
Nadine Hennigs
Astrid Siebels
Sascha Langner
Nadine Bausback
Simone Pfeiler
Tabatha Blaskowitz
Stephan Vulpus
Karsten Schmidt
Kerem Erbek
Denis Schreeck
Michael Stalke
Tobias Worzyk
Ulrich Förster
Stefanie Rockstein
Ahmet Goemleksiz
Ingo Stoll